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IA I GE I Projekt Jule Jung

IA I GE I PROJEKTTAGEBUCH I Jule Jung

Aufgabe 4 I der Traumort, Möbelentwurf

In der weiteren Bearbeitung meines Traumortes, habe ich mich genauer mit einem Möbelstück befasst.

Wie bereits aus der Assemblage hervorgeht, ist mir der Bezug zu der Natur besonders wichtig.

In meinem Möbelentwurf greife ich gezielt Strukturen und Formen aus der Natur auf und möchte diese abstrahiert wieder in meinem Raum aufgreifen.

Inspiriert wurde ich bei diesem Möbelstück von einer Physalis, welche ich auf einem Winterspaziergang gefunden habe. Die schützenden Lampionförmigen „Wände“ sind schon zum Teil vertrocknet, sodass die lautende Frucht zum Vorschein kam. 

Die Hülle hat nun ein zum Teil durchsichtiges Netzt um den Fruchtkörper gebildet. Nach längerem betrachten fragte ich mich, ob dies nicht auch für den Menschen umsetzbar sei. In Form eines Schlafplatzes, einer Leseecke oder einem Ort zum kuscheln. 

DIe Frucht würd nun durch den Mensch ersetzt und die feine Membran durch Holz und Stoffe in einen größeren Maßstab übertragen.

Aufgabe 3 I Traumort Assemblage

Mein Traumort bildet für mich eine Brücke zwischen Natur und Mensch. Es ist ein Ort an dem Menschen zusammenkommen können und sich einfach wohlfühlen dürfen.

Umgeben von satten grüntönen des Waldes, den Tönen des Vogelgesangs und das plätschern des Bachlaufs, welchen ich mir vorstelle, habe ich das Gefühl sofort eins mit meiner Umgebung zu sein.

In dieser Landschaft stehen einige Gebäude aus Massivholz. Diese sind offen & Fensterlos. Es gibt spezifische Räume zur Zusammenkunft. So sind der Ruheort und Koch- oder Arbeitsbereiche klar von einander getrennt. Zudem gibt es einen Raum zum tanzen, feiern, oder Yoga praktizieren, welcher je nach Affordanz beliebig geändert werden kann.

Ich stelle mir vor, wie ich Barfuß durch die grünen Wiesen laufe. Ich spüre eine Wärme in mir, die durch die Schönheut meiner Umgebung ausgstrahlt wird. 

An dem Ort gibt es noch weitere Menschen. Wir leben gemeinsam und doch bleiben nie alle zur gleichen Zeit zusammen. Ein stetiger Wandel geschieht. Das macht es noch interessanter, den Moment voll und ganz wahrzunehmen & im „Jetzt“ anzukommen.

DREAMSPACE Assemblage

Aufgabe 2 I Raummodell

7. ENTWURFSMETHODEN

6. HANDLUNGSRÄUME

Stufen der Intimität

4. & 5. TYPOLOGIE DES INNENRAUMS

3. EIGENE WAHRNEHMUNG

In derletzten Vorlesung, welche von Mona gehalten wurde, beschäftigten wir uns mit der künstlerischen Wahrnehmung

Dabei hat oftmals die Zeit, das Lich und viele äußere Gegebenheiten die kleinen Dinge des Alltags zu etwas Besonderen gemacht. Oftmals kann ein geschultes Auge viel mehr Detail wahrnehmen, sodass wir die Welt aus Künstlerperspektive betrachten.

Menschen, wie der Künstler Edward Hopper schaffen es, den Moment in ihren Werken festzuhalten. Er leuchtet das „noemale Leben“ aus und gibt der Frau im Zugabteil oder der Zigarette im Bett eine neue Bedeutung durch seine Wertschätzung.

Wenn wir es schaffen, die kleinen Dinge für uns zu entdecken, so ist unsere Wahrnehmung vermutlich bereits geschult.

2. MENSCH UND RAUM

Vor etwa einem Jahr hatte ich die Möglichkeit mit einigen Freunden die Gruppe „dance consumption“ zu gründen & Tanzprojekte umzusetzen und aufzunehmen. Schon damals haben wir uns aus Tänzerperspektive explizit mit dem Verhältnis zwischen Menschen, Raum, Objekten & Bewegung befasst.

Die Viedeos finden sich auf unter folgenden Links:

between flow & form https://youtu.be/LXyf4bJHFFY

eine Kooperation mit der National Gallery of Victoria, Melbourne

dream house https://youtu.be/ShofZ5c3g-s

In diesem Stück stand uns ein leeres Haus zur Verfügung, in welchem wir die Möbel durch Menschen ersetzt haben.

Fragestellung: Was wäre, wenn alle Möbel organische/ menschliche Form annehmen würde?

object factory https://youtu.be/LE7CQmx68oo

Was passiert, wenn wir Gegenstände völlig zweckentfremden und somit neue Möglichkeiten im Umgang mit diesen finden?

1. DER EIGENE KÖRPER ALS MASSSTAB

Um ein besseres Gefühl für die Größen- und Maßeinheiten in meinem direkten Lebensraum zu erhalten, habe ich anhand meines Modulor die Objekte in meinem Zimmer vermessen.

So stellte sich heraus, dass mein Schreibtischstuhl genauso lang, wie mein Bein ist ( 80cm ) oder die Kommodenhöhe ( 1,2m ) einem Bein und drei Handlängen entspricht. 

Mit der Hilfe meines Körpers kann ich jetzt grob viele Maße nehmen und alles um mich herum ermitteln.

In der weiteren Bearbeitung habe ich so mein komplettes Zimmer vermessen und in Seitenansicht gezeichnet.

Aufgabe 1 I der Modulor

Ein Projekt von

Fachgruppe

Innenarchitektur (BA)

Art des Projekts

Projekt-Tagebuch

Betreuung

Sandra Bruns

Zugehöriger Workspace

IA | Grundlagen des Entwerfens | BRUNS |

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2020 / 2021

1 Kommentare

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Das sieht alles schon sehr gut aus Jule! Gute Beobachtungen und Dokumentationen. Bin gespannt auf Ihren Erlebnisraum/Traumraum! Der Farbfächer, wurde von ihnen selbst angefertigt? 

VG S.Bruns